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Psyma Studie: Suncare 2.0 - Cremst Du noch oder klebst Du schon?

26/07/2017 | de

„Top of Mind“-Sonnenschutzmittel der Konsumenten
Fragt man die Konsumenten spontan nach ihrem liebsten Sonnenschutzmittel, driften die Meinungen stark auseinander. 24% der Befragten nennen zahlreiche Einzelmarken aus den unterschiedlichsten Einkaufsstätten. Jeder zweite Verwender (53%) hat überhaupt keine Produktpräferenz. Bei Vorgabe einer Liste an Sonnenschutzmitteln, also mittels gestützter Abfrage, zeigt sich jedoch ein klares Ergebnis: Platz 1 der meistgekauften Sonnenschutzmittel teilen sich der Klassiker Nivea und die Drogeriemarke SunDance von dm mit jeweils 40%. Das apothekenexklusive Produkt Ladival folgt mit knapp 20%.

 Suncare

Drogerie schlägt Apotheke
Knapp 90% aller Befragten kaufen Ihre Sonnenschutzprodukte außerhalb von Apotheken, bevorzugt in Drogeriemärkten (76%). Discounter, Supermärkte oder Direktbezüge beim Hersteller spielen eine nur untergeordnete Rolle. 

LifeStyle-Faktor Sommerbräune
Beliebtester UV-Schutzfaktor ist 30. Knapp 60% der Befragten bevorzugen für sich selbst eine noch schwächere Variante, denn: Sommerbräune ist für den Großteil der Befragten wichtig (88%). Gerade Jüngere (17-29 Jährige) möchten im Zuge des LifeStyle-Aspektes gerne knackig braun werden. Erst ab einem Alter von 30+ kommen Gesundheitsaspekte wie Stärkung des Immunsystems oder der Knochen ins Spiel und eine leichte Bräune ist ausreichend.

Markt der Sonnenschutzmittel tickt weiterhin klassisch
Fragt man die Verwender nach den relevanten Faktoren der Kaufentscheidung, so nennen fast 70% die „Art der Anwendung“ – also Creme, Spray, Gel – noch vor dem Argument „Preis“ mit 52%. Nach Vorstellung einer Weltneuheit – dem ersten innovativen Sonnenschutz in Form eines UV-Patches – zeigt sich bei den Befragten zunächst dessen große Unbekanntheit. 98% aller Befragten kennen das UV-Patch von La Roche Posay nicht. Das herzförmige Pflaster klebt bis zu 5 Tage lang auf der Haut und besteht aus einem Sensor mit photosensitiven Farbstoffen, die Informationen zur Sonneneinstrahlung speichern. Wer die Folie mit seinem Smartphone scannt, erfährt über eine dazugehörige App, ob akute Sonnenbrandgefahr besteht. Mit einer Selbstauskunft zu Haut-, Haar- und Augenfarbe erstellt man ein Profil als Grundlage für die Messungen und per Standortbestimmung wird zusätzlich der Aufenthaltsort mit tagesaktuellen Wetterdaten ermittelt. Neben der marginalen Bekanntheit stößt das UV-Patch insgesamt auf eine geringe Akzeptanz. 47% der Befragten würden das herzförmige Pflaster ganz sicher nicht verwenden, auch dann nicht, wenn es in einer anderen Form z.B. mit Kreis, Drei-/Viereck oder Tattoo-Effekt angeboten würde. Wenn überhaupt, dann punktet das Patch eher bei den Jüngeren in der Altersklasse von 17-29 Jahren.

Klassische Sonnenschutzmittel in Form von Cremes, Sprays oder Gels bleiben also der „Goldstandard“ der Konsumenten und können vorerst nicht durch innovative Anwendungen wie App-basierte UV-Pflaster verdrängt werden.

Über die Studie
Im Rahmen der Consumer HealthCARE-Eigenstudie 2017 wurden n=360 Verwender von Sonnenschutzmitteln in den unterschiedlichsten Altersstufen und Haushaltsgrößen befragt. Die Teilnahme erfolgte online im Zeitraum vom 14.-23. Juni 2017.

Link zum Download der Studie:
https://www.psyma-consumer-healthcare.com/de/studie

 

DE | Rückersdorf / Nürnberg

Stephanie Hollaus

Senior Consultant

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