Psyma - die Alternative zur Marktforschungsfabrik
Der Zusammenschluss zwischen der GfK und TNS ist geplatzt. Wie die GfK heute bestätigte, haben sich die Vorstände beider Parteien darauf geeinigt, den Vertrag über den beabsichtigten "Merger of Equals" aufzuheben.
Hier lesen Sie eine Stellungnahme zum Thema von Matthias Fargel, Vorstandsvorsitzender der PSYMA GROUP AG:
Marktforschung ist noch immer eine vergleichsweise junge Branche, die auf der Suche nach optimalen Wegen, Formen und dem eigenen Selbstverständnis ist. Die Wandlungen innerhalb der Szene belegen das in den letzten Jahren deutlich.
Einer der großen Trends in der Marktforschung geht in Richtung "evidence based consulting". Das erfordert Unanhängigkeit und persönliche Erfahrung des Beraters. Es gehört zum Wesen einer guten Beratungstätigkeit, sich nicht mit dem Beratenden und dessen Produkt zu identifizieren sondern eigenständig über die angemessene Methodik zu entscheiden. "Kritische Solidarität" ist eine bei Psyma besonders gepflegte Tradition, die im Slogan "50 years of independent thinking" als Wesensmerkmal hervorgehoben wird.
Langjährig geschulte Expertise in der Informationsinterpretation, Zeit für Kundengespräche und Involvierung in die Marktinformationen sind Managementqualifikationen, die sich eher im Umfeld eines mittelständischen Institutes wie Psyma entwickeln lassen als in Informationsfabriken. Denn je größer die Organisation, desto zahlreicher steigen deren Beste zu Führungskräften auf, die sich in erster Linie mit dem Management der eigenen Strukturen befassen. Die aussichtsreichsten Mitarbeiter der darunter angesiedelten Führungsebenen stehen unter großem Umsatzdruck, in erster Linie die hochprofitablen standardisierten Instrumente zu verkaufen - unabhängig davon, ob jene zur Problemlösung des Kunden beitragen. Denn börsennotierte Marktforschungsinstitute unterstehen dem Primat des tagesaktuellen Börsenwertes und Shareholder Values.
Für Anliegen jenseits der "Standard Solutions" und "Trackings" sind die Marktforschungskunden bei Firmen wie Psyma besser beraten: Neben dem großen Know-How, das unsere Führungskräfte mit dem Kunden im Gespräch direkt teilen, bürgen wir für eine konsistente Weiterentwicklung und stabile Beziehungen.
Hier hat Psyma die Chance, zusammen mit anderen hiesigen mittelständischen Instituten, das Gütesiegel "Marktforschung made in Germany" im internationalen Wettbewerb zu behaupten.
1957 gegründet, arbeiten heute 250 Mitarbeiter in derzeit 15 Psyma-Niederlassungen in Europa, Asien, Nord- und Lateinamerika. Ohne Fremdkapitaleinsatz schaffte Psyma in den letzten zehn Jahren ein durchschnittliches organisches Wachstum von 12 Prozent und über 80 zusätzliche, hochqualifizierte Arbeitsplätze - allein in der Metropolregion Nürnberg. Ein Beleg, dass sich auch mit mittelständischen Strukturen und Methoden die Globalisierung nicht nur meistern, sondern gestalten lässt.
Für weitere Information zum Thema lesen Sie den aktuellen Beitrag über die PSYMA GROUP AG in den Nürnberger Nachrichten.
