Branchen
Fernsehen
Wie jeder andere Konsumbereich muss sich auch das Fernsehen einer immer stärker werdenden Konkurrenzsituation stellen. Viele Sendungen werden vorzeitig aus dem Programm genommen, weil sie auf zu geringes Interesse beim Zuschauer stoßen und damit die Erwartungen der Sender im Hinblick auf die Marktanteile nicht erfüllen können.
Die Psyma Fernsehforschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fernsehsender praxisnah und umsetzungsorientiert bei der Entwicklung und Optimierung ihres Programms und einzelner Formate zu unterstützen. Dabei stehen die Urteile und Erwartungen der Zuschauer, ihre konstanten aber auch wechselnden Anforderungen im Hinblick auf Sendungen im Fernsehen im Mittelpunkt unserer Forschung.
Über spezielle Erfahrungen verfügen wir in so gut wie allen Fernsehgenres. Besonders intensiv beschäftigen wir uns mit:
- Telenovelas
- Fiktionale Serien (Daily und Weekly)
- Magazine
- Dokumentationen / Reportagen
- Shows
- Real-Life-Formate und Doku-Soaps
etc.
Neben Formatuntersuchungen spielen Markenkern und Image von Sendern eine weitere wichtige Rolle unserer Forschungsaktivitäten. Wir untersuchen dabei zum Beispiel die Positionierung eines Senders in unterschiedlichen Zielgruppen, zeigen detailliert seine Stärken und Schwächen aus Sicht der Zuschauer auf und eruieren, durch welche Wahrnehmungs- und Nutzendimensionen sich ein Sender auszeichnet.
Ziel ist es dabei nicht nur, den Status-quo abzubilden, sondern Strategien für eine konsequente Führung des Senders und seiner Programmmarken zu erarbeiten.
Rundfunk
Auch für Radioprogramme wird es im Zuge der sich weiter verstärkenden Konkurrenz immer wichtiger, möglichst nah am Puls der Hörer zu sein, deren Anforderungen an eine „ideale Radiosendung“ (in unterschiedlichen Timeslots und Genres) zu kennen und diese Wünsche und Vorstellungen in die eigene Programmgestaltung einfließen zu lassen.
In überwiegend qualitativen Untersuchungen beleuchten wir die Erwartungen der Hörer hinsichtlich der Mischung von Programminhalten und -elementen (wie z.B. Musik, News, Service, Comedy, Quiz, Moderation) und analysieren die Erwartungen an diese Elemente im Einzelnen. Zur Unterstützung der „richtigen“ Musikauswahl werden begleitend auch quantitative Studien durchgeführt.
Werbespot-Tests
- Qualitative Spottests
Diese Art von Studien bietet sich in verschiedenen Stufen der Spot-Entwicklung an. In der konzeptionellen Phase werden zum Beispiel Tests auf der Grundlage von Story- und Moodboards sowie Verbalkonzepten durchgeführt, um herauszufinden, ob die den Spots zugrunde liegenden Ideen in die gewünschte Richtung gehen. Fertige Spots werden auf ihre Kommunikationsleistung und ihre Stimmigkeit zu Marke und Produkt überprüft. Methodisch wird hier die komplette Bandbreite von Gruppendiskussionen / Workshops über psychologische Tiefeninterviews bis hin zu strukturierten Einzelinterviews ausgeschöpft. - Quantitative Spottests - Kooperation mit SevenOne Media
SevenOne Media, der TV-Vermarkter für Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24, bietet Kunden und Agenturen quantitative Spot-Tests zu attraktiven Konditionen an. In Zusammenarbeit mit Psyma führt der TV-Vermarkter in regelmäßigen Erhebungswellen Studiotests durch. Grundgesamtheit sind Personen im Alter von 14 bis 49 Jahren, also die sogenannte werberelevante Zielgruppe. Um eine realistische Rezeptionssituation zu schaffen, werden die Spots in einen Werbeblock in eine herkömmlichen Programmstrecke eingebettet. Im Anschluss an die Rezeption werden in Einzelinterviews Werbeawareness sowie die Bewertung der Spots erhoben. Das standardisierte Fragenprogramm kann dabei durch individuelle Wünsche ergänzt werden. Außerdem können etwa 200 bisher getestete Spots zur Bildung von Benchmarks herangezogen werden.
SevenOne Media bietet etwa alle zwei Monate eine neue Spot-Test-Welle an.
Expertenbefragungen
Zur Unterstützung eines erfolgreichen Werbezeitenmarketings führen wir für die Vermarkter Befragungen mit Vertretern von Werbe- und Mediaagenturen sowie werbetreibender Unternehmen durch. Inhaltlich geht es dabei häufig um Sender- und Vermarkterimages und um die Beurteilung unterschiedlicher Kommunikationskanäle und –materialien. Methodisch kommen hier Gruppendiskussionen und Tiefenexplorationen zum Einsatz.

