Werbewirkung
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Anzeige "HAPPIES Papiertaschentücher"

Auf den ersten Blick ist doch eigentlich alles in bester Ordnung. Wer fühlt sich nicht von einem "süßen kleinen Leckermäulchen" angezogen?
Doch Ansatzpunkte für einen Werbewirkungstest finden sich genügend:
- Lacht das Kind "auf den ersten Blick" tatsächlich oder könnte man nicht auch auf die Schnelle ein weinendes Kind entdecken?
- Ist die Liebkosung "Ferkel" ein lustiger Sprachcode oder fühlen sich Mütter diskriminiert, wenn Sie ihr Kind mit so einem Schimpfwort titulieren?
- Ist die gesamte Headline mit ihrem prägnant-klaren Schriftbild "schwarz auf weiß" einfach gut leserlich oder für ein "HAPPYS"-Umfeld zu sehr in der Nähe von einer Trauer-Anzeige?
- Warum ist das beworbene Produkt - die HAPPYS-Papiertaschentücher - eigentlich nirgends zu sehen? Selbst das Kind schaut in eine ganz andere Richtung!
Vielleicht regen Sie solche Fragestellungen an, auch bei anderen Werbeaktivitäten einmal einen Experten-Blick zu riskieren.
Im übrigen wollen wir bei unseren Analysen natürlich nicht nur kritisieren, sondern auch Ideen zur besseren Umsetzung geben.
