Produktforschung / Car-Clinics / Psyma ProductDeveloper

Ziele:

Das Produktportfolio der Hersteller wird immer breiter – Fachleute beschäftigen sich seit längerem damit, welche Konsequenzen die Proliferation für das Absatzvolumen und v.a. für den Ertrag der Hersteller hat. Warum wird ein (neues) Modell gekauft oder nicht gekauft, welche Design-Elemente eines Prototypen erzeugen Begeisterung, welche Reaktanz, welche Zielgruppen zeigen besonderes Interesse / Desinteresse an einem spezifischen Modell, welche Nischen gibt es in meinem Produktportfolio und welche einzelnen Produkt- und Ausstattungs-Features sind im Kaufentscheidungsprozess besonders bedeutsam? Dies sind Fragen, welche die Hersteller beschäftigen. Research auf Produktebene soll den Absatz eines konkreten Modells erhöhen, die Wirkung des gesamten Produkts und seiner Einzelbestandteile im Sinne der Optimierung der Markenziele und einer Rendite-optimierten Konfiguration von Ausstattungs- und Design-Features ermöglichen.  

Ergebnisse:

  • Konkrete Stärken und Schwächen eines Produkts / eines Prototypen im Hinblick auf Exterior- und Interior-Design – Features to use und Features to loose
  • Beitrag einzelner Produkte zu spezifischen Facetten der Markenidentität
  • Erwartungen und Beurteilung unterschiedlicher Modelle, Aufbauarten, Ausstattungslevels / Lines
  • Zielgruppenimmanente Motivatoren und Barrieren für den Kauf einzelner Modelle, Aufbauarten, Ausstattungslevels / Lines
  • Beschreibung von Marktnischen und Konfiguration neuer Fahrzeugkonzepte
  • Hebel für die Akzeptanz alternativer Antriebe / innovativer Fahrzeugkonzepte / zukünftiger Innovationen rund ums Automobil, etc.
  • Optimierungsvorschläge für Nachfolgemodelle, um den Erfolg des Vorgängers zu halten bzw. zu steigern
  • Optimierung von Ergonomie und Technik einzelner technischer Features wie z.B. Fehlermeldungen, Bedienhebel für die Klimaanlage, Betätigung des Verdecks

 

Tools+Techniken

  • Qualitative und quantitative Early-Buyer- und Early-Rejecter-Studien: Kombination von Online-Interviews oder Telefoninterviews mit qualitativen Erhebungsansätzen und Verlinkung mit Verkaufsdaten, Befragung an und in Fahrzeugen mittels ethnographischer Interviews, Clinic-ähnlichen Set Ups, etc.
  • Kreativ-Workshops und ethnographische Interviews zur Generierung von Input für Nachfolgemodelle
  • Car-Clinics: Marketing- und Produkt-Clinics, qualitativ und / oder quantitativ, national und international
  • Rapid-Prototyping: Diskussion über neue Fahrzeugkonzepte, neue Designs, etc. zusammen mit Designern und Endverbrauchern – in den Pausen werden Umsetzungsskizzen angefertigt und im nächsten Schritt schon wieder getestet
  • Quality-Function-Deployment-Untersuchungen – für ein ganzes Fahrzeug oder Einzel-Features: Entweder im Clinic-Set-Up zusammen mit den Ingenieuren oder teilnehmende Beobachtung von Ingenieuren bei ethnographischen Interviews. Im Fokus steht der Umgang des Kunden mit dem Produkt insgesamt bzw. verschiedenen Teilbereichen, wie Einstieg / Ausstieg, Nutzung des Kofferraums, Öffnungsmechanismen beim Verdeck u.ä.
  • Qualitative und quantitative Conjoint-Analysen
  • Einzelexplorationen im Fahrsimulator, in der Cave, etc. zu unterschiedlichsten technischen Lösungen wie z.B. optimale Sitzhöhe